Nationale Weiterbildungsstrategie

23.03.202118:40 - 19:00 UhrVirtuell via alfaview
Nationale Weiterbildungsstrategie

Nationale Weiterbildungsstrategie -
Drei Fragen an ...

Zum Thema:

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) wollen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit ihre Anstrengungen für Weiterbildung und Qualifizierung bündeln und weiterentwickeln. Bund und Länder wollen ihre Weiterbildungspolitiken besser miteinander verzahnen und unter Einbezug der weiteren Partner Weiterbildungsangebote und Fördermöglichkeiten für alle transparenter und leichter zugänglich machen sowie – wo nötig – erweitern. Link zum PDF-Dokument

Der Deutsche Weiterbildungstag fragt bei dem/der federführenden Bundesminister/in nach. Dabei geht es auch um ganz praktische Themen von Arbeit und Weiterbildung in Corona-Zeiten:

Die Qualifizierung von Arbeitnehmer*innen (AN) findet in erster Linie in Abhängigkeit der spezifischen Arbeitgeberinteressen und deren aktuellen Bedarfen statt. Wie kann man die AN (=Versicherungsnehmer) über den „Eigenbedarf“ des Unternehmens hinaus bei ihren persönlichen Weiterbildungsplänen künftig besser unterstützen, auch wenn diese – zur Erhöhung der allgemeinen Arbeitsmarktverfügbarkeit – außerhalb des Unternehmensinteresses liegen?

Die Qualifizierung während der Kurzarbeit wird durch Gesetze, Programme und Maßnahmen stark stimuliert und zu einem erheblichen Teil finanziert. Wie können Arbeitnehmer*innen an Qualifizierungen teilnehmen, wenn der Arbeitgeber nicht mitfanzieren möchte oder kann – sind Programme für diesen Fall geplant?

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie treten vor allem die Probleme von Kitas, Schulen und Hochschulen in den Vordergrund. Über die Herausforderungen bei den Weiterbildungseinrichtungen – insbesondere der beruflichen Fort- und Weiterbildung – wird wenig gesprochen und berichtet, sie bewegen sich sozusagen „unter dem Radarschirm“. Wie reagieren die Akteure der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) auf das in der Pandemie deutlich gewordene Spanungsfeld „Beschäftigungssicherung versus Fachkräftegewinnung“ – ist eine Anpassung der NWS-Strategie unter Berücksichtigung der Corona-Erfahrungen geplant?

Die Weiterbildungsbeteiligung wird in der aktuellen wirtschaftlichen Situation weiter unter Druck geraten. Wie kann man durch Bewusstseinsbildung und konkretes Handeln – insbesondere bei Gruppe der Einfachqualifizierten – noch wirkungsvoller gegensteuern?

Den Deutschen Weiterbildungstag gibt es seit 2007. Er versteht sich als Bindeglied in der sehr heterogenen Verbände- und Trägerlandschaft der beruflichen, politischen, kulturellen und allgemeinen Weiterbildung sowie Erwachsenenbildung und möchte dazu beitragen, den Stellenwert von Weiterbildung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erhöhen. Welche Anregungen und Wünsche haben das BMAS und das BMBF an die Akteure des Deutschen Weiterbildungstages?

Akteure

Hubertus Heil MdB

Hubertus Heil MdB

Bundesminister für Arbeit und Soziales
Anja Karliczek MdB

Anja Karliczek MdB

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Organisatorisches

  • 23. März 2021
  • 18:40 - 19:00 Uhr


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